Montag, 10. September 2012

Was konnten wir aus diesem Projekt mitnehmen?

Was haben wir also gelernt durch unsere Praxiswerkstatt? 
Zum einen haben wir vollkommen neue Erfahrungen sammeln können im Bereich Textlayout, da wir das erste Mal mit dem Programm Indesign gearbeitet haben. Sich in ein neues Programm einzuarbeiten erfordert immer eine Menge Zeit und wir sind froh, dass wir es trotz einiger Schwierigkeiten gut gemeistert haben. 
Darüber hinaus haben wir gelernt, wie wichtig ein gutes Zeitmanagement ist und wie bedeutend Projektplanung ist. In unserem letzten Semester - unserem vierten Fachsemester – waren wir sehr stark durch unsere Anwendungsbereiche ausgelastet. Erschwerend hinzu kam, dass Caro und ich unterschiedliche Anwendungsbereiche hatte, welche uns jeweils zu verschiedenen Zeiten in Anspruch genommen haben. Eine Terminfindung gestaltete sich also immer schwierig. 

Aufgrund dessen, hat sich die Arbeit an unserer Praxiswerkstatt immer wieder zeitlich verzögert. Dies kann man auch in unserem Blog nachlesen, so war eine Fertigstelllung bereits für März 2012 geplant, hat sich jedoch bis Mitte August verzögert. Wir können also nur jedem , der ein solches Projekt plant, ans Herz legen, schon zu Beginn Eckpfeiler (sogenannte Milestones) festzulegen, um nicht hinterher in Zeitnot zu geraten. Die Erkenntnis, wie wichtig eine genaue Projektplanung ist, wird uns auf alle Fälle für unsere anstehenden, noch größeren Projekte (z.B. das Medienprojekt) helfen!
 Wirklich toll fanden wir, dass wir im Großen und Ganzen einen freien Handlungsspielraum bei der Gestaltung unserer Broschüre hatten. So durften wir uns vom Format über die farbliche Gestaltung alles selbst überlegen. Das ist nicht selbstverständlich und so sind wir sehr froh, dass wir frei arbeiten und uns entfalten konnten.
 

Bald heißt es: Auf ein Neues! Das Wintersemester 2012/2013 steckt in den Startlöchern und die ersten ausländischen Studenten sind schon an unserer Uni angekommen. Wir wünschen allen ein tolles, aufregendes, neues Semester und hoffen auch weiterhin mit Projekten aus unserem Studiengang die internationale Arbeit des we4you oder aber auch des ISWI unterstützen zu können.

In diesem Sinne, Ahoi Suse & Caro

Freitag, 24. August 2012

Auf ein Neues!

Alles findet mal ein Ende, so auch unsere Praxiswerkstatt. Nachdem Caro und ich die letzten Wochen damit verbracht haben uns ausführlich mit Indesign zu beschäftigen, konnten wir nun vor kurzem die finale Version unserer Broschüre drucken.  So sieht das Frontcover aus. Es soll symbolisch für die Verbindung von Studierenden aus der ganzen Welt und der TU Ilmenau stehen :)



Jeder, der einmal für längere Zeit an einem Projekt gearbeitet hat, kann sicherlich die Aufregung nachvollziehen, welche man empfindet während man im Copyshop steht und wartet, bis man zum ersten Mal das fertige Exemplar in Empfang nimmt. So war es auch bei uns. Sehr stolz, nahmen wir das fertige Exemplar entgegen. 
Da wir das erste Mal mit Indesign gearbeitet haben, waren wir auch besonders glücklich darüber, dass es keinerlei Probleme mit der Qualität der Bilder oder den Farben gab.
 

Nun ist sie also fertig – unsere Broschüre. Aus den zu Beginn 12 Seiten, sind nun stolze 24 geworden. Hier einmal für euch-das Inhaltsverzeichnis.

Gespickt mit vielen Fotos enthält sie zum einen Informationen darüber, was man unter dem Verein we4you der TU Ilmenau überhaupt versteht und zum anderen welche Aufgaben das Buddy-Programm beinhaltet.

Da die Broschüre für alle Neuankömmlinge sein soll, werden auch Informationen über vergangene Veranstaltungen gegeben, so z.B. den Brauereibesuch in Arnstadt oder eine Exkursion auf den Erfurter Weihnachtsmarkt. 
Unter der Rubrik Typisch Deutsch werden außerdem typische deutsche Begriffe aufgeführt, welche man in Deutschland undbedingt kennen sollte. Natürlich haben wir es uns auch nicht nehmen lassen, den wunderschönen Ausflugszielen in Thüringen einen extra Unterpunkt zu widmen. So finden sich diese unter dem Punkt Spots und geben einen ersten Überblick, was es alles Sehenswertes in unserem Bundesland gibt.
Neben all den aufgeführten Aktivitäten gibt es auch noch eine Checkliste, sodass unsere neuen Buddys bei ihren vielen anstehenden Behördengängen keinerlei Dokumente vergessen werden. 


 
Ganz im Sinne des internationalen Leitgedanken der TU Ilmenau haben wir die Broschüre in 2 Ausführungen angefertigt. So gibt es zum einen eine deutsche Ausgabe und zum anderen eine Englische. Ankommenden Studenten, welche der deutschen Sprache also noch nicht mächtig sind, wird hiermit die Ankunft erleichtert. 


Auch sind wir froh, dass wir ein Projekt begleiten konnten, das nicht „für die Schublade“ gemacht wurde, sondern vielmehr vielen Neuankömmlingen die erste bei der ersten Orientierung unter die Arme greift. 
In diesem Zusammenhang möchten wir uns auch nochmal ganz herzlich bei Stephan Fischer und Anke Clausen vom we4you für die tatkräftige Unterstützung bedanken. Weiterhin gilt besonders unserem Betreuer Marcel Kirchner ein großes Dankeschön. 

PS: Wenn ihr unser Werk mal selbst und in voller Länge bestaunen wollt, dann werdet doch einfach selbst Buddy oder fragt einfach bei we4you nach ;)


Suse und Caro

Sonntag, 19. Februar 2012

Zwischenstand (2)

Hallo ihr Lieben. Nun ist schon ein bisschen Zeit im Jahr 2012 vergangen und gerade arbeiten wir an unserer Buddy-Broschüre, um sie bis Ende März fertig zu bekommen. Aber wie geht man eigentlich an diese Sache heran?
Zuerst haben wir natürlich viele Sachen mit unseren Buddys unternommen, die wir gern in der Broschüre festhalten wollen.
Mitte Januar erstellten wir also einen Dummy,  der eine Art „Atrappe“ darstellt und es uns erleichtern soll den Umfang und die Inhalte festzulegen. Unserer besteht aus 4 Din A4 Blättern (was 16 Seiten Broschüre bedeutet).
Die Broschüre wird sich so aufbauen, dass man am Anfang etwas allgemeines über das we4you Team erfahren wird. Danach folgen natürlich die besonderen Erlebnisse, wie der Brauereibesuch in Arnstadt und der Ausflug zum Erfurter Weihnachtsmarkt (Näheres dazu findet ihr den früheren Blogs ;). Eine Seite wird aus Bildern bestehen, die wir währenddessen gemacht haben.

Suses Buddy hat uns vor 2 Wochen zu einem syrischen Mittagessen eingeladen, was er selbst gekocht hatte.  Alles war für uns natürlich fremd, aber trotzdem scheuten wir uns nicht es zu probieren. Es gab eine Art Fladenbrot und dazu ein Oliven-Öl-Dip. Außerdem gab es Reis und eine landestypische Soße. Zum Dessert gab es dann Gemüse und Obst. Alles war sehr sehr lecker, aber schon nach wenigen Minuten verließen uns die Kräfte und wir waren satt bis zum nächsten Tag ;)



Wir saßen ein paar Stunden gemütlich zusammen und sprachen über verschiedene Kulturen, insbesondere über die deutsche und syrische Kultur. Bei dieser Gelegenheit passte es natürlich, die Inhalte und Gedanken in Form eines Interviews festzuhalten. Wir befragten den syrischen Studenten was ihn überhaupt dazu bewegt hat nach Deutschland zu kommen, wie er das Buddy-Programm findet und was er eventuell daran verbessern würde. Er gab sehr interessante Antworten (mehr dazu werdet ihr in der Broschüre lesen können).

Wie sieht nun unser Plan für die nächsten Wochen aus? In wenigen Tagen wird wieder die Prüfungszeit beginnen, deshalb können wir in dem Zeitraum leider nicht viel für unsere Praxiswerkstatt tun.
Wir werden uns aber mit dem Programm „Adobe-InDesign“ vertraut machen, um dann nach der Prüfungsphase unsere Ideen in der Broschüre zu verwirklichen.

Also bis später

Eure Caro und Suse

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Alle Jahre wieder…

...ist es bei uns Tradition einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands zu besuchen.

Die Landeshauptstadt Thüringens schmückt sich zum 161.Mal festlich im Advent. Mariendom und Severikirche sind in warmes Licht getaucht. Weihnachtsmelodien erklingen und der Duft von Glühwein und Pfefferkuchen liegt in der Luft. Sieht aus wie in einem Märchen und fühlt sich auch ein bisschen so an. :)


Nicht umsonst fand diese Exkursion große Begeisterung bei dem gesamten we4you Team, den internationalen Studierenden und natürlich uns. Jeder der in Ilmenau studiert sollte mindestens einmal auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt gewesen sein. 


Dieses Erlebnis setzten wir am 9.Dezember in die Tat um. Nachdem alle am Erfurter Hauptbahnhof eingetroffen waren, bekam jeder vom Team eine rote Weihnachtsmannmütze. Diese waren dann auch Anlass für das erste Gruppenfoto und dienten den ganzen Abend über als Orientierung, damit man sich später in dem Getümmel wiederfinden konnte.


Vom Bahnhof aus ging es über den Anger und Fischmarkt Richtung Domplatz.  Dort kamen wir an vielen verschiedenen Buden vorbei und man entschied sich später auf den Domstufen wiederzutreffen. Jeder konnte sich in kleinen Gruppen zusammenfinden und alles erkunden.
Am Domplatz angekommen waren alle von den vielen Lichtern und dem Riesenrad begeistert. Es ist aber auch immer wieder ein sehr schöner Anblick. :)



Nun schlenderten wir gemütlich über den Weihnachtsmarkt und schauten uns um was dieser zu bieten hatte. 
Vom Domplatz über den Fischmarkt bis hin zum Anger bieten Händler in mehr als 200 Holzhäusern alles an, was zum Advent und zum Weihnachtsfest gehört. Vor allem die Thüringer Spezialitäten, wie das Erfurter Schittchen (Thüringer Weihnachtsstollen) und die Thüringer Rostbratwurst, dürfen nicht fehlen. 
Aber auch Thüringer Handwerkserzeugnisse - von Christbaumschmuck über Blaudrucktextilien bis zu einer breiten Palette von Töpferwaren - sind auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt zu finden. 
Für die kleinen Gäste (und uns manchmal auch noch ;-) sind die Anziehungspunkte seit vielen Jahren die Karussells, das Riesenrad und die Märchen, die in einem zauberhaften Märchenwald auf dem Domplatz aufgebaut sind.


Ihr seht schon man könnte dort den ganzen Tag verbringen. Aber leider hat alles mal ein Ende.
Schön das man nur ein Jahr warten muss um dieses Erlebnis zu wiederholen.
 


Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes neues Jahr 2012

Eure Caro und Suse

Samstag, 3. Dezember 2011

Zwischenstand

Es wird in diesem Jahr, genauer gesagt am 9.12.2011 noch eine Exkursion auf den Erfurter Weihnachtsmarkt geben. Weihnachtsmarkt? Da muss man uns nicht zweimal bitten. Da wir schon absolut in Weihnachtsstimmung sind, können wir es kaum abwarten unseren Buddys unseren Weihnachtsmarkt zu zeigen, der auch zu den schönsten Weihnachtsmärkten gehört, die wir so kennen. 

Es gibt aber auch vieles  zu entdecken. Zum Einen sind da all die schönen Stände mit traditionsreichen Artikeln und zum anderen das riesige Riesenrad und der wunderschön angestrahlte Dom, ihr seht, wir schwelgen schon in Vorfreude. 

Über diese Exkursion werden wir euch aber noch ausführlich berichten. Zuerst einmal gibt es anzumerken, dass wir uns nun in unserem Projekt darauf konzentrieren müssen, die kleine Infobroschüre, welche unsere Praxiswerkstatt ja ausmacht, zu erstellen. Da wir Beide noch nie mit InDesign gearbeitet haben, müssen auch wir uns da neuen Herausforderungen stellen, aber ich bin ganz zuversichtlich, dass wir das gut hinbekommen. 

Seid ganz lieb gegrüßt

Suse und Caro

Sonntag, 27. November 2011

Cooperationen - Radio International


So, nachdem wir uns nun eine kleine Weile nicht mehr gemeldet haben, gibt’s nun wieder Neuigkeiten.  Da ich, Suse ja auch nebenbei noch beim „Studentenradio hsf“ aktiv bin, möchte ich von einem ganz witzigen Zufall berichten. Zu Beginn des Jahres habe ich mich bereit erklärt die Radio Sendung „Radio International“ zu übernehmen, ohne genau zu wissen worauf ich  mich da eingelassen hatte. Das „Radio International“ ist eine Radiosendung welche in Zusammenarbeit mit dem ISWI. e.V. entstanden ist. In diesem Projekt, das auf dem Namen „Fernweh“ hört, sind auch noch weitere Projekte, wie z.B. die regelmäßig stattfindende Montagsküche beinhaltet.  

Das Konzept der Radiosendung besteht daraus, einen ausländischen Studenten und dessen Heimatland vorzustellen und zwar mit allem was dazugehört. Damit unsere ausländischen Studenten auch etwas davon haben, findet das ganze natürlich auf Englisch statt. Alle zwei Wochen lädt nun also das Radio hsf zum Talk mit ausländischen Studierenden ein und genau da kommen unsere Buddys ins Spiel. Da ich ja nun durch das Buddyprogramm einige sehr nette Studierende aus anderen Ländern kennenlernen durfte,  hab ich nun immer einen netten „Buddy“ als Gast,welcher über sein Heimatland redet. Es ist wirklich schön, das an sich an unserer Uni die Vereine auch vereinsübergreifend engagieren und Projekte gestaltet werden.

hier mit Vyasraj Vaidya, unserem Gast aus Indien

Zum einen erfährt man unglaublich viel Neues über die Kultur, Politik, Essen, Probleme, Interessen, Konflikten und (selbstmitgebrachte) Musik des Gastes und zum anderen ist es für unsere Gäste immer wieder aufregend Teil einer Radiosendung zu sein und auch mal hinter die Kulissen eines Radiosenders schauen zu dürfen (auch wenn es nur ein kleiner ist :-). 

Bisher hatten wir schon Gäste aus Rumänien, Syrien, Peru und Indien und freuen uns auch im nächsten Jahr wieder auf neue Gäste. Informieren könnt ihr euch auf radio-hsf.de oder unserer Facebookseite https://www.facebook.com/radiohsf . Wir würden uns alle freuen, euch als unsere Hörer begrüßen zu dürfen. 

Bis dahin Suse und Caro


Mittwoch, 9. November 2011

Brauerei Besuch in Arnstadt


Zu den vielen schönen Seiten des Buddyprogramm gehört es auch, zusammen mit seinem Buddy etwas zu unternehmen und ihm dabei unser schönes Thüringen näher zu bringen. Aus diesem Grund bietet der we4you eine ganze Menge unterschiedlichster Exkursionen an.  Schön ist es natürlich, wenn man dabei selbst etwas Neues, speziell in seiner Umgebung kennenlernt.


Am 5.11.2011 haben wir uns genau zu so einer Exkursion aufgemacht. Ziel unseres kleinen Ausfluges war die Brauerei in Arnstadt. Nachdem wir uns alle gegen drei Uhr am Ilmenauer Bahnhof eingefunden hatten, konnte es nun losgehen. Kurz nach unserer Ankunft in Arnstadt machten wir uns zu Fuß auf, um die Brauerei zu besuchen. Wie schön die Brauerei wirklich war, das hätte vermutlich niemand erwartet. Bei dem „Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt“ handelt es sich um eine ehemalige Brauerei, welche heutzutage als Restaurant, Hotel, Kultur - und Tagesstätte genutzt wird und trotzdessen noch ihr eigenes Bier braut. 


unser eigenes Schankmädchen





Ein Schankmädchen empfing unsere Gruppe und erzählte uns allerlei Wissenswertes rund um das Brauhaus und seine Geschichte. Und so erfuhr man allerlei Neues, z.B. dass in Arnstadt das erste Weizenbier gebraut wurde.  Beeindruckt von den riesigen Braukesseln durften wir anschließend auch  noch einen Blick in den Keller des Gebäudes werfen, wo auch heute noch eine limitierte Anzahl  des Arnstädter Traditionsbieres per Hand abgefüllt und an ausgewählte Läden verkauft wird. 


Der beste Teil des Tages war wohl die Verköstigung des noch heute in Arnstadt hergestellten Bieres. Kaum war die Führung vorbei, schon saßen wir alle beisammen bei einem „Hefe“, „Hellen“ oder „Dunklen“ und unterhielten uns noch ganz angeregt.  Was für ein schöner Ausflug, von dem es wohl auch bald noch mehr geben wird. Ob es uns allen gefallen hat, sieht man hoffentlich auf dem Bild. 

unsere Gruppe am Ende des Tages
Eure Suse und Caro